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  • #16117
    hhnrw
    Teilnehmer

    Die Hockeyliga ist doch mit dem Anspruch angetreten vieles besser machen zu wollen als der DHB. Aber das Osterwochenende zeigt bisher, dass dem nicht so ist.
    Eine Berichterstattung über die EHL Finals in Amstelveen sucht man auch deutschen Hockeywebsites vergeblich. An dieser Stelle kann man dann frei nach Herbert Grönemeyer fragen :“Was soll das?“
    Lediglich hockey.nl bietet hier, wie immer, den vollen Service, wenn auch auf niederländisch.
    Die Frage, die es zu beantworten gilt, lautet folglich, was man mit dieser Passivität erreichen möchte. Oder ist man bereits jetzt zu der Erkenntnis gekommen, dass es keine Nachfrage im Internet für dieses Ereignis gibt.

    Weigert man sich eventuell Ergebnisse von Spielen zu veröffentlichen, die für eine positive Darstellung der Sportart Hockey wenig hilfreich sind, wie z.B. die Niederlage der Düsseldorfer Damen nach Penalty-Shootout?

    Immerhin hat es der DHB geschafft noch vor den Feiertagen die Niederlage des HTCU gegen Kampong im Netz zu veröffentlichen.
    Den Sieg der Herren Rot-Weiß Köln gegen den gleichen Gegner sucht man auf deutschen Hockeywebsites allerdings vergeblich.
    Was also ist das Ziel dieser Art von Berichterstattung, wenn man es denn so nennen möchte?

    #16122
    ighockeyliga
    Verwalter

    Vielleicht sind sie davon ausgegangen, dass der DHB die Berichterstattung übernimmt. Es ist schliesslich eine Veranstaltung des Europäischen Verbands und damit auch des DHBs und das bedeutet auch, dass die Liga es nicht vermarkten kann.

    #16123
    hhnrw
    Teilnehmer

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Aber, dieses Verhalten, dass durch eine bessere Absprache hätte verhindert werden können, führt doch eine Richtung, die von der hockeyliga nicht gewollt sein kann. In letzter Konsequenz werden die in der EHL spielberechtigten Vereine (siehe auch die Website des KHTC Stadion Rot-Weiss), die Vermarktung bzw. Berichterstattung selbst übernehmen.
    Das wiederum kann weder der DHB noch die Hockeyliga wollen, und sollte irgendeinen Lerneffekt nach sich ziehen und kein „Behördenpingpong“ (tagesspiegel Berlin).
    Auch die jeweils regionale Presse im Rheinland (Kölner Express und Rheinische Post) haben sich die gleiche Zurückhaltung auferlegt wie DHB und Hockeyliga. Womit ich meine bereits gestellte Frage wiederhole:

    Was also ist das Ziel dieser Art von Berichterstattung, wenn man es denn so nennen möchte?

    #16132
    henrik3901
    Teilnehmer

    Als die Liga angetreten ist, hat sie sich verabschiedet von der bisheriegen Berichterstattung auf hockeyliga.de und sich entschlossen mehr auf die sozialen Medien zu konzentrieren. Es soll nur noch Spieltagsberichte und keine Spielberichte mehr geben. Es sei denn der Verein „textet“ Diese, selbiges mit weiteren News. O-Ton: Das würde keiner lesen. Sinnvoll fand ich das nicht, aber vielleicht sind wir auch alt und habe noch die Aufmerksamkeitsspanne um einen Spielbericht zu lesen, die Jüngeren aus Sicht der Liga nicht. Ich denke es ist eher die Kostenfrage. Jeder Bericht kostet und auf den sozialen Medien wurde ja auch die ein oder andere Story mit der EHL gefüllt. Informativ war das jedoch weniger.

    Wenn man sich die Zugriffszahlen mit über 3000 Zuschauern aus Deutschland bedenkt, dann war das Interesse relativ hoch, insbesondere wenn man die „Bezahlhürde“ mit einrechnet.

    Vielleicht hat die Liga die EHL einfach nur verschlafen. Und für den DHB war ja parallel noch ne andere, wichtigere Veranstaltung der FIH…
    …definitiv schade und wenig zielführend.

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